Frankreich rockt 6.Platz in Nouatre und Poulat in Sichtweite

Eins nachdem anderen... Nachdem die letzte Woche sehr enttäuschend war, machte ich nichts desto trotz hochmotiviert auf den Weg nach Frankreich. Am Samstag stand die olympische Distanz in Nouatre mit dem Team auf dem Programm um sich für kommenden Grand Prix Rennen zu empfehlen. Das Schwimmen verlief schon deutlich besser als letzte Woche und ich konnte die 2km Strecke mit 1:30-1:45 Rückstand auf Benjamin Sanson (Le Fish) und Stepahn Poulat als 10 verlassen. Auf dem Rad machte ich dann sehr gut Druck und konnte mit einem anderen Franzosen auf Platz 6 und 7 vor fahren. Und wir hatten auf den 40km gerade mal 30sek auf die Spitze verloren. Das Laufen lief richtig rund und so konnte ich nach 3km zur Boris Dessenoix (Parthenay) aufschließen und im Grand Prix ist dieser Junge fast immer unter den Top 20 zu finden. Bei Kilometer 4 musste ich dann aber dem hohen Anfangstempotribut zollen und Dessenoix wieder ziehen lassen, aber ich hatte es wenigstens versucht. Also ist stimmt doch alles und ich fühle mich wirklich fit. Nächste Woche gehts dann nach Düsseldorf und von 22 auf 6 auf... ich habe mir einiges vorgenommen.

 

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Erfahrungen gesammelt...

Am liebsten würde ich jetzt nicht schreiben, aber man wächst an nur in dem man lernt. Der Gardasee hatte es irgendwie in sich und so verpasste ich die erste Gruppe und saß in der zweiten Gruppe, nur hatten wir schon nach 10km 2,30min Rückstand. Ich arbeitet mit einem Urkrainer die meiste Zeit in der Führung, aber dem Rest des Feldes war dies relativ egal. Beim Laufen konnte ich dann mit 34:22 mich relativ gut ausbelasten und mit dieser Zeit hatte ich nur 1:10 Rückstand auf die Siegerzeit. Nun heißt es sich erholen und am nächsten Wochenende in Frankreich nachzulegen, was mir in Italien nicht gelungen ist

 

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Friday Night Lauf auf den Spuren von Johann Sebastian B.

Kurzfristig entschied ich mich mit meinem Trainer einen weiteren kleinen Test in den Trainingsblock einzubauen und so fiel pünktlich um 21:20 der Startschuss zum 1.Leipziger Nachtlauf. Bereits auf den ersten Metern sorgte ich zusammen mit Per Bittner für ein hohes Tempo und das gesamte Feld zerfiel. Einsam an der Spitze drehten wir unsere Runden durch die Leipziger Innenstadt und von der Atmosphäre her, war dies wirklich ein einzigartiges Erlebnis, aber ganz zufrieden konnte ich doch nicht sein. Ich bin mit der Ambition gestartet dieses Rennen zu gewinnen und wurde „nur“ glücklicher Zweiter. Per trat 500m von dem Ziel hart an und dies schwächte mich vor allem mental so, dass ich in ein richtiges Loch fiel. Noch mal wird mir das nicht passieren, aber ich hatte am Freitag einfach nicht den absoluten „Punch“.

 

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4. Platz 2 Bundesliga Nord im Einzel Gütersloh-- Tabellenführer mit dem TRI Team Mitteldeutschland

 

Die goldene Ananas in Gütersloh war die Anreise ins Münsterland wert. Vor wem Rennen war ich sehr zuversichtlich und ich hatte gehofft, dass es diesmal das Podest werden könnte. Beim Schwimmen wurde ich dann 300m lang von links und rechts regelrecht verprügelt, letztes Jahr hatte ich eine perfekte Bahn in Gütersloh, diesmal wahrscheinlich die schlechteste-- Nach 400m hatte ich es dann geschafft, vorne zu schwimmen, auf dem Rad führte ich dann zusammen mit Steffen Bergermann und einigen weiteren Athleten um möglichst schnell nach vorn zu kommen. Nach 20km kam dann auch Stefan Werner und das 60 Mann Gruppetto fuhr geschlossen weiter. Ich hielt mich die ganze Zeit relativ weit vorne auf und fuhr als 3 in die Wechselzone ein. Nach 2,5km führte ich das Rennen kurzzeitig an bevor  mich Eike und Steffen überholten, ich konnte in diesem Moment das Tempo einfach nicht mitgehen und so lief ich die ganze Zeit auf der 4ten Position allein und hatte nur die Spitze im Blick.  Der 4te sollte es bleiben. Sehr zufrieden können wir mit der Leistung des gesamten Teams sein, denn wir führen nun die Tabelle in der 2 Liga Nord an, dadurch wird der Druck an der Spitze zu bleiben natürlich auch größer, aber wir werden in  den kommenden Rennen bestmöglich an den Start gehen.

 

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1 Second-- 2.Platz im Teamsprint in Gladbeck mit dem TRI Team MDM

Das Glück lag auf alle Fälle auf unserer Seite. Am Sonntag startete ich zusammen mit Christian Rudolf, John Heiland, Christian Ritter und Jungspund Jonas Meier in Gladbeck. Dabei galt es geschlossen als Team 750m Schwimmen/22km Rad/5km Lauf so schnell wie möglich zu absolvieren. Im Schwimmen war die Maschroute klar definiert: "Kalle wir schwimmen ein 1:15er Tempo und das muss gehen, wenn Buschhütten auf Bahn 2 vorbeiziehen sollte, bist du zu langsam", aber es sollte alles gut gehen und wir konnten Buschhütten sogar im Schwimmen 5 Sekunden abnehmen. Auf dem Rad harmonierte unser Team wie der neue Leopard Express um Fabian Cancellara und wir konnten mit Tagesbestzeit auf dem Rad in die zweite Wechselzone einfahren. Ich hatte sehr gute Beine und legte ein gutes Tempo vor, aber bereits nach 600m merkte ich, dass nur Rudi und John mir folgen konnten. Ich musste mich nun entscheiden ,wen ich schiebe, Christian oder Jonas---keine einfache Entscheidung in einem solchen Rennen-- Ich entschied mich in dem Moment für unseren 93er Jonas und so war mein rechte Hand fast 5km lang an seiner Hüfte. Als wir ins Stadion einliefen wussten wir, es wird eine hauchdünne Entscheidung... ich versuchte weiter zu schieben um die Sekunde zu retten. Im Ziel dann die Ungewissheit, eine Sekunde vor oder hinter Buschhütten, niemand wusste es so genau, dann die Erleichterung, wir sind mit Platz 2 in die Saison gestartet. Am nächsten Wochenende in Gütersloh werden wir nun versuchen die Tabbellenspitze zu erobern um so weiter in Richtung Divison One zu wandern.

 

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9.Platz am Kalterer See weder Fisch noch Fleisch in Bella Italia


Bereits am Mittwoch Abend reiste ich an,um noch einige Dinge mit dem Teamchef zu klären, und man muss wirklich sagen... es hat alles bestens geklappt. Am Samstag früh ging es dann von Cremona aus mit dem Team zu Kalterer See. Die Alpenkulisse bei herrlichen Sonnenschein versprach einiges. Um 14 Uhr dann der Start-- leider verpasste ich beim Schwimmen die schnellere Gruppe und befand mich die ersten 400m im Geprügel, als ich es dann endlich geschafft hatte, dieser Meute zu entfliehen war der Zug vorn schon weg. Nichts desto trotz war ich immer noch positiver Dinge. Zu Zweit mit einem Italiener fuhren wir dann aus der 3 Gruppe in die zweite Gruppe, und da einige Amateure bereits 15min vor uns gestartet waren, hatten wir im Rücken circa 30 Mann, die das Fahren nicht unbedingt sicherer machten. Beim Laufen ging es dann richtig gut vorwärts und vorallem in den flachen Passagen hat es sich richtig schnell angefühl. Da es aber in Südtirol auch Berge geben soll... muss dies auch noch kurz erwähnt werden. In den bergigen Passagen fehlte mir noch etwas Kraft, aber dafür ist jetzt noch Zeit. Am Wochenende gehts dann mit dem Team nach Gladbeck. Bis demnächst ... Kalle

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April die 3 letzten intensiven Wochen neigen sich dem Ende zu …2 Wettkampfblock

 

Nachdem ich die ersten Tests und Rennen Anfang April absolvierte hatte, wurden in den letzten 3 Wochen die Intensitäten nochmals ordentlich gesteigert, sodass ich jetzt fit für die ersten Rennen im Mai bin. Aber auch bei mir läuft nicht immer alles nach Plan, und so musste ich feststellen, dass es kurzzeitig in meinem linken Oberschenkel zwickte. Nichts desto trotz konnte ich den Plan so wie gewollt abspulen. Nach einem kurzen Termin an meinem Geburtstag bei  Doktor Marco Polo Peich war die Sache auch rasch geklärt..., vielen dank Marco, dass ich so kurzfristig bei dir einen Termin bekommen habe, in Zukunft werde ich auf dich setzen. Ein sehr kompetenter Arzt und da er selber Triathlet ist, steckt er eben einfach im Milieu, was durchaus sehr vorteilhaft ist. Am Ende dieses Blocks stand dann das Schwimmlager bei der SSG Leutzsch an und 10-12km am Tag im Wasser sind schon ein andere Belastung, als die gewohnte tägliche Schwimmeinheit. Noch kann ich nicht sagen, ob sich das Schwimmlager ausgezahlt hat… aber irgendwie verspüre ich doch zunehmend eine Leichtigkeit im Wasser. Nächste Woche werde ich dann in Italien am Kalterer See meinen 2. Rennen dieses Jahr machen, bevor es über Gladbeck, nach Dunkquerce geht. Der Mai wird ein guter Monat… bis dahin Marcus

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Besuch in der Wahlheimat von FROMSE und GREGSEN… Test Saarbrücken

 

Eine Woche nachdem Europacup in der Türkei lud die DTU zur zentralen Leistungsüberprüfung nach Saarbrücken ein. 1500m Schwimmen und 10.000m Lauf auf der Bahn. Am Dienstag zurückgekommen aus der Türkei, merkte ich am Abend, dass ich wohl noch etwas müde war. Am Freitag saß ich dann bereits wieder im Auto via Saarbrücken. Das Schwimmen verlief mehr als miserabel…und im Laufen konnte ich am Nachmittag mit einer 32:24 auf der Bahn nochmal überzeugen. Also ein Pro und Contra Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes. Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass ich dieses Wochenende zusammen mit dem Potsdamern verbringen durfte und ich trotz der Trennung im letzten Jahr ein sehr gutes Verhältnis zu Herrn Schmidt hatte, „danke für das Wasser und die Zwischenzeiten auf der Bahn“.

 

Die nächsten Wochen werden wohl die intensivsten in der langen Vorbereitungsphase, mit dem Schwerpunkt Wechseln und Schwimmen, denn vom 24.04. bis 30.04 werde ich beim Schwimmtrainingslager der SSG Leipzig teilnehmen. Am 7. Mai steht dann endlich das nächste Rennen in Italien am Kalterer See über die olympische Distanz an “ Soviel Wasser wird da nicht mehr die Elster entlang fließen …

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Europacup Antalya Platz 50 für GER .... "Erwartungen nicht erfüllt"

Es sollte mein erstes internationales Rennen für Deutschland werden und ich hatte mir viel vorgenommen und nichts ist daraus geworden. Erstes Rennen der Saison, alle sind fit und gut vorbereitet. Leider erfuhr ich erst am Mittwoch, dass ich in der Türkei starten darf und trainierte somit bis Mittwoch voll. Das Schwimmen verlief einigermaßen passabel und ich konnte nach 19min aus dem welligen Mittelmeer steigen. Ich befand mich in der 3 Radgruppe: "Hier hatte niemand Interesse zu arbeiten und manchmal kommt es einem so vor, als ob manche Athleten, das erste Mal auf einem Rennrad sitzen. Nach 2 von 6 Runden ergriff ich die Initiative und fuhr zusammen mit Mark Buckingham (GBR) aus der Gruppe raus. Wir fuhren so die restlichen 5 Runden zusammen und versuchten, den Abstand nach vorn zu verringern, dies gelang uns auch sehr gut, aber leider hatten wir auf den ersten 2 Runden schon zu viel Zeit liegen lassen. Zu zweit ist man eben doch nicht so stark wie eine 30 Mann Gruppe, also "no Chance" um auf den Zug vorne aufzuspringen." Danach ging es dann endlich auf die Laufstrecke... " Was heißt endlich? " irgendwo im "Niemandsland" läuft man schon noch voll... so richtig voll ist es aber doch nicht, weil man sich viel mehr vorgenommen hat und irgendwie fehlt dann die Motivation. Nun werde ich mir mal wieder mein Buch "Raubeine rasiert" (was ich vor 2 Jahren von einem guten Freund geschenkt bekommen habe) lesen und daran denken, dass es genau das ist, was Triathlon ausmacht und wir es deshalb lieben.

 

Nächste Woche steht dann der DTU Test in Saarbrücken an und ich hoffe, dass ich da, dann wieder überzeugen werde, aber  das 4 Wochenende hintereinander ..., dass zerrt.

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32:04 persönliche Bestleistung und das beim ersten Rennen 2011

 

Am letzten Wochenende nahm ich bei Dresdener Citylauf teil. Ich suchte mir bewusst dieses Rennen heraus, da ich wusste, dass dort einige schnelle Läufer am Start sein würden. Ich hätte auch einen Tag davor in Leipzig laufen können, aber mein Trainer Konrad und ich wollten extra ein hochkarätiges Rennen. Eine Woche zuvor war ich noch Zuschauer bei der Schlammschlacht und es hieß: " Warum startest du nicht?" Weil ich nächste Woche schnell laufen will."

 

Am Anfang ging eine große Gruppe, die sich aber schnell splitete, Falk und der Keniaer lief vorne weg und zusammen mit Paul Schmidt lief ich nun kontrolliert am Limit auf 3 und 4. Bei Kilometer 5 gingen wir mit 15:31 durch, und da wusste ich, dass es noch ein verdammt hartes Rennen werden würde. Bei Kilometer 8 schließ dann Fabian wieder zu uns auf und das Tempowechselspielchen begann, ich konnte es zweimal mit spielen, bevor es mir den Stecker zog und ich nur noch an die 32 laufen wollte. 32:04 eine wirklich geniale Zeit und die gibt  mir  nun eine gewisse Entspannheit im Winter bisher alles richtig gemacht zu haben.

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Pünktlich zum erneuten Wintereinbruch machte ich mich zusammen mit Christian Rudolf, Raik Recksiedler, Philipp Bahlke und Sebastian Clement auf nach Portugal. Die ersten beiden Wochen werden wir in Albufeira verbringen, bevor nach 10 Tagen die Besetzung noch einmal gestärkt wird und die "Kessen Sachsen" nachkommen. Zur Zeit läuft das Training nach Plan, die Einheiten werden intensiver und härter..., aber bei 20 Grad lässt sich dies ja bekanntlich leichter absolvieren, als bei minus 5 Grad.

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